31 März 2026

Was ist Linux?

Linux® ist ein kostenloses, quelloffenes Betriebssystem, das auf Unix basiert und von Linus Torvalds entwickelt wurde. Es läuft auf Servern, Desktop-Computern und mobilen Geräten weltweit. Linux® bietet hohe Stabilität, Sicherheit und Anpassbarkeit, weshalb es in Unternehmen und im Internet weit verbreitet ist. Die wichtigsten Fragen zu Linux®- und Open-Source-Systemen werden hier beantwortet.

Was ist Linux® und warum ist es so wichtig?

Linux® ist ein Open-Source-Betriebssystem, das 1991 von Linus Torvalds entwickelt wurde. Es basiert auf dem Unix-System und ist kostenlos verfügbar. Der Quellcode kann von jedem eingesehen, verändert und weiterverbreitet werden, was Linux® zu einer transparenten und sicheren Alternative macht.

Die Entstehungsgeschichte begann als Hobbyprojekt eines finnischen Informatikstudenten. Heute betreibt Linux® einen Großteil der weltweiten Server, Supercomputer und mobilen Geräte. Das Android-Betriebssystem basiert beispielsweise auf dem Linux®-Kernel.

Im Gegensatz zu Windows® und macOS ist Linux® nicht proprietär. Während Microsoft® und Apple ihre Betriebssysteme kontrollieren und lizenzieren, gehört Linux® der Gemeinschaft. Diese Offenheit ermöglicht es Entwicklern weltweit, zur Verbesserung beizutragen. Unternehmen profitieren von der Unabhängigkeit von einzelnen Herstellern und können das System nach ihren Bedürfnissen anpassen.

Wie unterscheidet sich Linux® von Windows® und anderen Betriebssystemen?

Linux® unterscheidet sich grundlegend durch sein Open-Source-Lizenzmodell von proprietären Systemen. Während Windows® und macOS Lizenzgebühren kosten, ist Linux® kostenlos nutzbar. Sie können beliebig viele Kopien installieren, ohne zusätzliche Kosten zu verursachen.

Bei der Sicherheit bietet Linux® strukturelle Vorteile. Das System trennt Benutzer- und Administratorrechte strikt voneinander. Malware hat es schwerer, da die meisten Schadprogramme für Windows® entwickelt werden. Zusätzlich können Sie bei Sicherheitsproblemen den Quellcode selbst prüfen oder prüfen lassen.

Die Anpassbarkeit ist ein weiterer wichtiger Unterschied. Linux® lässt sich von der grafischen Oberfläche bis zum Kernel vollständig modifizieren. Windows® und macOS erlauben nur oberflächliche Anpassungen. Für Unternehmen bedeutet dies, dass sie das System exakt auf ihre Anforderungen zuschneiden können.

Bei der Softwareverfügbarkeit zeigen sich Unterschiede. Viele kommerzielle Programme sind primär für Windows® oder macOS verfügbar. Allerdings existieren für die meisten Anwendungsfälle Open-Source-Alternativen oder webbasierte Lösungen.

Welche Linux®-Distributionen gibt es und welche ist die richtige?

Linux®-Distributionen sind vollständige Betriebssysteme, die den Linux®-Kernel mit verschiedenen Programmen und Konfigurationen kombinieren. Jede Distribution richtet sich an unterschiedliche Nutzergruppen und Einsatzzwecke.

Ubuntu gilt als benutzerfreundliche Distribution für Einsteiger. Es bietet eine moderne grafische Oberfläche und umfangreiche Hardware-Unterstützung. Ubuntu eignet sich sowohl für Desktop-Computer als auch für Server.

Debian bildet die Basis für viele andere Distributionen, einschließlich Ubuntu. Es zeichnet sich durch hohe Stabilität und strenge Qualitätskontrolle aus. Debian ist besonders für Server und kritische Systeme geeignet, bei denen Zuverlässigkeit wichtiger ist als die neuesten Features.

CentOS und Red Hat® Enterprise Linux® dominieren in Unternehmensumgebungen. Sie bieten langfristigen Support und sind für geschäftskritische Anwendungen optimiert. SUSE Linux Enterprise Server ist eine weitere Enterprise-Option mit starkem Fokus auf Virtualisierung und Cloud Computing.

Für Desktop-Nutzer empfehlen sich Ubuntu oder Linux® Mint. Server-Administratoren wählen oft zwischen Debian, CentOS oder Ubuntu Server. Die Entscheidung hängt von Ihren spezifischen Anforderungen an Support, Stabilität und verfügbare Software ab.

Ist Linux® schwer zu erlernen und zu verwenden?

Linux® ist heute deutlich benutzerfreundlicher, als sein Ruf vermuten lässt. Moderne Distributionen wie Ubuntu bieten grafische Oberflächen, die Windows® oder macOS ähneln. Grundlegende Aufgaben wie Internetsurfen, E-Mail oder Dokumentenbearbeitung funktionieren intuitiv über das grafische Interface.

Die Lernkurve hängt stark von Ihren Zielen ab. Für die normale Desktop-Nutzung benötigen Sie keine Kommandozeilenkenntnisse. Erst bei Systemadministration oder fortgeschrittenen Konfigurationen wird die Kommandozeile wichtig. Diese bietet jedoch mehr Kontrolle und Effizienz als grafische Tools.

Praktische Tipps für den Einstieg: Beginnen Sie mit einer benutzerfreundlichen Distribution wie Ubuntu. Testen Sie Linux® zunächst in einer virtuellen Maschine oder als Dual-Boot-System. Nutzen Sie Online-Ressourcen und Community-Foren für Hilfestellungen. Die Linux®-Community ist bekannt für ihre Hilfsbereitschaft gegenüber Neulingen.

Viele Mythen über die Komplexität von Linux® stammen aus den frühen Jahren des Systems. Heutige Distributionen installieren sich oft einfacher als Windows® und erkennen Hardware automatisch. Die Softwareinstallation erfolgt über grafische Paketmanager, ähnlich wie in App-Stores.

Warum setzen Unternehmen auf Linux®-Server und -Systeme?

Unternehmen wählen Linux® hauptsächlich wegen der Kosteneinsparungen und der hohen Stabilität. Ohne Lizenzgebühren können sie erhebliche Budgets für Hardware oder andere IT-Projekte freisetzen. Ein Linux®-Server läuft oft monatelang ohne Neustart und erreicht hohe Verfügbarkeitsraten.

Die Sicherheit von Linux®-Systemen überzeugt besonders in geschäftskritischen Umgebungen. Weniger Malware, schnelle Sicherheitsupdates und die Möglichkeit zur Codeüberprüfung reduzieren Sicherheitsrisiken erheblich. Viele Sicherheitstools sind speziell für Linux® entwickelt.

Skalierbarkeit und Flexibilität sind weitere Geschäftsvorteile. Linux® läuft auf verschiedenster Hardware, von Embedded-Systemen bis zu Mainframes. Cloud-Anbieter wie Amazon, Google und Microsoft® nutzen Linux® als Basis für ihre Services. Unternehmen können ihre Infrastruktur ohne Vendor-Lock-in erweitern.

Typische Enterprise-Anwendungen umfassen Webserver, Datenbankserver, Virtualisierung und Container-Orchestrierung. Technologien wie Docker und Kubernetes basieren auf Linux®. Auch im Bereich Machine Learning und Big Data dominiert Linux® aufgrund der verfügbaren Tools und Bibliotheken.

Wie unterstützt credativ® bei Linux®-Implementierung und -Support?

credativ® bietet seit 1999 professionellen Support für Linux®- und Open-Source-Systeme und hilft Unternehmen bei der erfolgreichen Implementierung und dem Betrieb von Linux®-Infrastrukturen. Unser 24/7-Support gewährleistet, dass Ihre kritischen Systeme jederzeit optimal funktionieren.

Unsere Leistungen umfassen:

  • 24/7-Premium-Support für Debian Linux® und andere Distributionen
  • Professionelle Migrationshilfe von proprietären zu Open-Source-Systemen
  • Systemadministration und -wartung durch zertifizierte Linux®-Spezialisten
  • Technische Beratung für Infrastrukturplanung und -optimierung
  • PostgreSQL®-Support und Datenbankadministration
  • Direkter Zugang zu Experten ohne Callcenter-Umwege

Unser Support-Center befindet sich in Deutschland, alle Spezialisten sind fest angestellt und bieten Support in deutscher oder englischer Sprache. Sie erreichen uns per Telefon, Ticketsystem oder E-Mail und erhalten direkten Zugang zu Open-Source-Experten, die zu den führenden Linux®-Spezialisten Deutschlands gehören.

Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Beratung zu Ihren Linux®-Anforderungen und erfahren Sie, wie wir Ihre IT-Infrastruktur optimieren können.

Transparenzhinweis

credativ® ist autorisierter Reseller von Red Hat®, RHEL® (Red Hat Inc.) und PostgreSQL® Competence Center (PostgreSQL Community). Die Nennung der Marken Linux® (Linus Torvalds), Windows® (Microsoft Corporation), Microsoft® (Microsoft Corporation) dient ausschließlich der sachlichen Beschreibung von Migrationsszenarien und Dienstleistungen der credativ GmbH. Es besteht keine geschäftliche Verbindung zu den genannten Markeninhabern.

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über den Autor

Peter Dreuw

Head of Sales & Marketing

zur Person

Peter Dreuw arbeitet seit 2016 für die credativ GmbH und ist seit 2017 Teamleiter. Seit 2021 ist er Teil des Management-Teams als VP Services der Instaclustr. Mit der Übernahme durch die NetApp wurde seine neue Rolle "Senior Manager Open Source Professional Services". Im Rahmen der Ausgründung wurde er Mitglied der Geschäftsleitung als Prokurist. Sein Aufgabenfeld ist die Leitung des Vertriebs und des Marketings. Er ist Linux-Nutzer der ersten Stunden und betreibt Linux-Systeme seit Kernel 0.97. Trotz umfangreicher Erfahrung im operativen Bereich ist er leidenschaftlicher Softwareentwickler und kennt sich auch mit hardwarenahen Systemen gut aus.

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