| Kategorien: | credativ® Inside PostgreSQL® Veranstaltungen |
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| Tags: | CERN PGDay PostgreSQL® |
CERN PGDay 2026 fand am Freitag, dem 6. Februar 2026, auf dem CERN-Campus in Genf, Schweiz, statt. Es war der zweite jährliche PostgreSQL Day am CERN, gemeinsam organisiert vom CERN und der Swiss PostgreSQL Users Group. Die Konferenz bot ein Single-Track-Programm mit sieben Sessions (alle auf Englisch), gefolgt von einem Social Event vor Ort zum weiteren Networking in der inspirierenden Umgebung des CERN. Mit rund 100 Teilnehmenden ist dies bereits ein sehr großes PostgreSQL-Event für die Schweiz. Was dieses Event jedoch absolut besonders machte, war sein Veranstaltungsort. Eine Datenbankkonferenz am CERN – einem der führenden Wissenschaftslabore der Welt – auszurichten, bot für alle ein einzigartiges Erlebnis.
Am Tag vor der Konferenz, Donnerstag, dem 5. Februar, lud das CERN die Referentinnen und Referenten sowie die Sponsoren zu einer exklusiven Tour durch mehrere Einrichtungen ein, die seine außergewöhnliche Technologie und Forschung präsentierten. Wir besuchten das CERN Control Centre (die operative Schaltzentrale für den Beschleunigerkomplex des CERN), sahen die Anlage, in der das CERN supraleitende Magnete testet, und erkundeten die „Antimatter Factory“ des CERN. In der Antimatter Factory (dem Antiproton Decelerator) erfuhren wir, wie das CERN Antiprotonen mit niedriger Energie erzeugt und sie mit Positronen bindet, um Antiwasserstoffatome für Antimaterie-Experimente zu erzeugen. Dieser Blick hinter die Kulissen rief allen in Erinnerung, dass wir an einem Ort zusammenkamen, der für Wissenschaft und Engineering auf höchstem Niveau steht.
Als einer der Referenten hielt ich einen tiefgehenden technischen Vortrag darüber, wie PostgreSQLs Shared Buffer funktionieren – mit dem Titel „The Alchemy of Shared Buffers: Balancing Concurrency and Performance“. In diesem Vortrag erklärte ich, wie Linux Operationen mit Shared Memory über das tmpfs-Dateisystem als Dateioperationen implementiert und wie PostgreSQL dies nutzt, um seine Shared-Memory-Objekte umzusetzen. Ich analysierte die dreischichtige Architektur der Shared Buffers, den Lebenszyklus einer Seite in den Shared Buffers, was bei Cache Hit und Cache Miss passiert, sowie Buffer Rings, die Bulk Scans oder Vacuum-Operationen isolieren, damit sie nicht das Working Set im Cache verdrängen. Trotz des tiefgehenden Charakters dieses Themas erhielt ich sehr positives Feedback von den Teilnehmenden, was meine bisherige Erfahrung bestätigte, dass PostgreSQL-Konferenzpublikum mehr als nur Einsteiger-Vorträge hören möchte.
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