CentOS (Community ENTerprise Operating System) war über mehr als 15 Jahre eine der meistgenutzten Linux-Distributionen im Serverbereich. Als freie, binärkompatible Variante von Red Hat Enterprise Linux bot CentOS Unternehmen und Betreibern eine stabile, langfristig unterstützte Plattform ohne kommerzielle Lizenzkosten – und wurde so zur Standardwahl in Rechenzentren, Hosting-Umgebungen und wissenschaftlichen Einrichtungen weltweit.
CentOS Linux wurde 2004 gegründet und 2014 unter das Dach von Red Hat überführt. Über Jahre hinweg galt die Distribution als das „kostenlose RHEL“ – vollständig kompatibel, stabil und mit langen Supportzyklen ausgestattet. Auf dem Höhepunkt seiner Verbreitung lief CentOS auf einem erheblichen Teil aller Linux-Server weltweit.
Ende 2020 kündigte Red Hat an, CentOS Linux einzustellen. CentOS 8 erreichte bereits zum 31. Dezember 2021 sein End-of-Life – Jahre früher als ursprünglich geplant. CentOS 7 wurde noch bis zum 30. Juni 2024 mit Updates versorgt und ist seitdem ebenfalls ohne aktiven Support. Für Betreiber, die noch auf CentOS 7 oder 8 setzen, besteht dringender Handlungsbedarf: Systeme ohne Sicherheitsupdates stellen ein erhebliches Risiko dar.
Als Nachfolger von CentOS Linux positioniert Red Hat CentOS Stream. Anders als sein Vorgänger ist CentOS Stream jedoch kein Downstream-Klon von RHEL mehr, sondern ein Rolling-Release-Upstream: CentOS Stream enthält Änderungen, die erst später in die nächste Minor-Version von RHEL einfließen. Damit eignet sich CentOS Stream vor allem für Entwickler, die eng am RHEL-Upstream arbeiten möchten, oder für Umgebungen, in denen aktuelle Pakete wichtiger sind als maximale Stabilität.
Für Produktionsumgebungen, in denen bisher CentOS Linux eingesetzt wurde, ist CentOS Stream in der Regel kein geeigneter Ersatz. Hier empfehlen sich stattdessen binärkompatible Community-Distributionen wie AlmaLinux oder Rocky Linux, die das ursprüngliche Versprechen von CentOS Linux fortführen.
Wer noch auf CentOS 7 oder CentOS 8 setzt, sollte die Migration nicht länger aufschieben. Beide Versionen erhalten keine Sicherheitsupdates mehr und sollten zeitnah abgelöst werden. Für die Migration stehen bewährte Werkzeuge zur Verfügung:
credativ® begleitet Sie bei der Planung und Durchführung von CentOS-Migrationen – ob auf AlmaLinux, Rocky Linux oder eine andere geeignete Plattform. Eine frühzeitige Migration schützt Ihre Systeme und schafft die Grundlage für einen langfristig stabilen Betrieb.
Sprechen Sie uns an, wenn Sie CentOS-Systeme in Ihrer Infrastruktur betreiben und Unterstützung bei der Bewertung, Planung oder Durchführung einer Migration benötigen. credativ® verfügt über langjährige Erfahrung im Betrieb und der Migration von Enterprise-Linux-Umgebungen.
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