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Den richtigen Open Source Support-Partner finden Sie, indem Sie technische Tiefe, Herstellerunabhängigkeit und klare Reaktionszeiten als Auswahlkriterien in den Vordergrund stellen. Entscheidend ist, dass der Partner nachweisliche Expertise in den Open-Source-Projekten mitbringt, die in Ihrer IT-Infrastruktur eine strategische Rolle spielen. Die folgenden Fragen und Antworten helfen Ihnen, Anbieter systematisch zu vergleichen und die richtige Entscheidung zu treffen.
Ein guter Open Source Support-Partner zeichnet sich durch nachgewiesene technische Expertise, direkte Erreichbarkeit ohne Callcenter-Umwege, klar definierte Service-Level-Agreements und echte Herstellerunabhängigkeit aus. Diese vier Merkmale bilden die Grundlage für einen Support, der Ihrem Unternehmen im Ernstfall tatsächlich weiterhilft.
Darüber hinaus sollten Sie auf folgende Kriterien achten:
Stellen Sie sicher, dass der Partner all diese Punkte transparent kommuniziert und nicht erst auf Nachfrage offenlegt.
Herstellerunabhängiger Support bedeutet, dass der Anbieter keinem Softwarehersteller verpflichtet ist und daher neutral berät, welche Technologien für Ihre Anforderungen am besten geeignet sind. Vendor-Support hingegen ist an das Produktportfolio eines bestimmten Herstellers gebunden, was Ihre Wahlfreiheit einschränken kann.
Der entscheidende Unterschied liegt in der Frage der digitalen Souveränität: Wer ausschließlich auf Vendor-Support setzt, riskiert einen Vendor Lock-in, also eine technische und kommerzielle Abhängigkeit von einem einzigen Anbieter. Ändert dieser Hersteller seine Lizenzpolitik, erhöht Preise oder stellt Produkte ein, stehen Unternehmen ohne Alternative da.
Herstellerunabhängige Support-Partner können dagegen:
Digitale Souveränität durch Open Source bedeutet konkret: Sie behalten die Kontrolle über Ihre IT-Entscheidungen, Ihre Daten und Ihre Infrastruktur. Das ist für viele Unternehmen, insbesondere im öffentlichen Sektor und in regulierten Branchen, ein zunehmend wichtiges Kriterium.
Ein leistungsfähiger Open Source Support-Partner sollte mindestens die Projekte abdecken, die in Ihrer aktuellen IT-Infrastruktur eine tragende Rolle spielen, und darüber hinaus die Technologien beherrschen, auf die Sie mittelfristig setzen möchten.
Zu den Open-Source-Projekten mit besonders hoher strategischer Relevanz in Unternehmensumgebungen gehören:
Achten Sie darauf, dass der Support-Partner nicht nur Basiswissen zu diesen Projekten vorweist, sondern aktiv an deren Weiterentwicklung beteiligt ist oder enge Verbindungen zu den jeweiligen Communities pflegt. Das ist ein verlässlicher Indikator für echte Tiefe statt oberflächlicher Produktkenntnis.
Echte technische Expertise erkennen Sie daran, dass der Anbieter nachweislich in Open-Source-Projekten mitwirkt, seine Spezialisten direkt erreichbar sind und der Support ohne Eskalation über Callcenter oder Weiterleitungen funktioniert. Marketingversprechen lassen sich leicht formulieren, aber konkrete Belege sind aussagekräftiger.
Folgende Merkmale sind verlässliche Indikatoren für echte Kompetenz:
Scheuen Sie sich nicht, im Gespräch konkrete technische Szenarien zu schildern und zu fragen, wie der Anbieter damit umgehen würde. Die Qualität und Tiefe der Antwort sagt mehr als jede Referenzliste.
Stellen Sie einem potenziellen Open Source Support-Partner gezielte Fragen zu Reaktionszeiten, Eskalationsprozessen, der Qualifikation der Mitarbeiter und dem Umgang mit unbekannten Problemen. Diese Fragen trennen seriöse Anbieter von solchen, die nur standardisierte Support-Pakete verkaufen.
Eine strukturierte Liste von Fragen, die Sie im Erstgespräch stellen sollten:
Die Antworten auf diese Fragen geben Ihnen ein realistisches Bild davon, ob der Anbieter tatsächlich in der Lage ist, Ihre Systeme auf dem Niveau zu unterstützen, das Ihr Unternehmen benötigt.
Ein dedizierter Open Source Support-Vertrag lohnt sich, sobald Open-Source-Systeme eine geschäftskritische Rolle in Ihrer IT-Infrastruktur spielen und ein ungeplanter Ausfall direkte wirtschaftliche oder betriebliche Konsequenzen hätte. Je höher die Abhängigkeit, desto klarer der Nutzen eines strukturierten Support-Vertrags.
Konkrete Situationen, in denen ein Support-Vertrag besonders sinnvoll ist:
Digitale Souveränität und professioneller Open Source Support schließen sich nicht aus, sondern ergänzen sich. Ein guter Support-Vertrag gibt Ihnen die Freiheit, auf Open-Source-Technologien zu setzen, ohne auf die Sicherheit professioneller Unterstützung verzichten zu müssen.
Wir bei credativ® begleiten Unternehmen seit 1999 dabei, Open Source sicher und professionell einzusetzen. Als herstellerunabhängiges Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen bieten wir genau den Support, der in diesem Artikel beschrieben wird: direkt, technisch fundiert und ohne Callcenter-Umwege.
Was Sie bei uns konkret erhalten:
Unser Open Source Support Center ist die zentrale Anlaufstelle für Unternehmen, die Open-Source-Technologien mit der Sicherheit professionellen Supports einsetzen möchten. Informieren Sie sich über unsere Leistungen oder nehmen Sie direkt Kontakt auf: Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Erstgespräch.
Transparenzhinweis: PostgreSQL® ist eine Marke der PostgreSQL Global Development Group. credativ® ist Competence Center für PostgreSQL®. Proxmox® ist eine Marke der Proxmox Server Solutions GmbH. credativ® ist autorisierter Reseller für Proxmox®. Debian® ist eine Marke der Software in the Public Interest, Inc. Red Hat® und RHEL® sind Marken der Red Hat, Inc. credativ® ist Reseller für Red Hat®. Ubuntu® ist eine Marke der Canonical Ltd. credativ® ist autorisierter Reseller für Canonical®. Die Nennung dient ausschließlich der sachlichen Beschreibung von Dienstleistungen von credativ®.
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über den Autor
Head of Sales & Marketing
zur Person
Peter Dreuw arbeitet seit 2016 für die credativ GmbH und ist seit 2017 Teamleiter. Seit 2021 ist er Teil des Management-Teams als VP Services der Instaclustr. Mit der Übernahme durch die NetApp wurde seine neue Rolle "Senior Manager Open Source Professional Services". Im Rahmen der Ausgründung wurde er Mitglied der Geschäftsleitung als Prokurist. Sein Aufgabenfeld ist die Leitung des Vertriebs und des Marketings. Er ist Linux-Nutzer der ersten Stunden und betreibt Linux-Systeme seit Kernel 0.97. Trotz umfangreicher Erfahrung im operativen Bereich ist er leidenschaftlicher Softwareentwickler und kennt sich auch mit hardwarenahen Systemen gut aus.
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